Der komplette Ablauf auf einen Blick
Wer noch nie auf einem Quad gesessen hat, hat meistens weniger Respekt vor der Maschine als vor dem Unbekannten. Deshalb steht hier der ganze Tag in der richtigen Reihenfolge, genau so, wie er abläuft – ob Ihr Hotel in Belek oder Kadriye steht, in Lara, Kundu, Antalya oder Konyaaltı oder an der Küste von Side. In diesem Ablauf versteckt sich keine Überraschung, und jede Etappe hat ihren Zweck: Lange bevor Sie zum ersten Mal allein losfahren, haben Sie das Quad bereits gestartet, bewegt, gebremst und unter Aufsicht durch eine Kurve gelenkt. Genau diese beaufsichtigte Runde ist die verbindliche Testfahrt, und sie entscheidet, wer auf der Strecke selbst am Lenker sitzt. Wir fahren Sie zuerst in die Gegend von Aspendos hinaus — gefahren wird dann auf dem Naturgelände am Köprüçay.
Von der Hoteltür bis zurück zur Hoteltür sollten Sie rund 4 bis 4,5 Stunden einplanen. Darin stecken die Hinfahrt, alles, was auf der Basis passiert, und die Rückfahrt, nicht nur die reine Fahrzeit auf dem Quad. Wie genau sich das aufteilt, hängt von der Lage Ihres Hotels und von der Transferroute des Tages ab. Genau deshalb erfahren Sie Ihre Abholzeit nach der Buchung, statt dass wir eine feste Uhrzeit auf die Website drucken.
Weiter unten stehen die Etappen zuerst als Liste und danach einzeln erklärt: von dem, was an der Anmeldung auf der Basis passiert, bis zu dem Zustand, in dem Sie wieder im Hotel ankommen. Wenn Sie zum ersten Mal dabei sind, lesen Sie am besten der Reihe nach; wenn Sie nur eine bestimmte Frage haben, springen Sie direkt zur passenden Etappe. Alles, was hier steht, gilt für die kurze wie für die lange Tour.
- Abholung am Hotel, im Preis enthalten von Belek und Kadriye bis Lara, Antalya, Konyaaltı und zur Küste von Side
- Fahrt ins Hinterland zur Offroad-Basis
- Ankunft, Anmeldung und Ausrüstung: Helm
- Sicherheitseinweisung durch Ihren Guide
- Verbindliche Testfahrt, bevor jemand auf die Strecke darf
- Start im Konvoi hinter dem führenden Guide
- Waldwege, Staub und offenes Gelände
- Flache Flussdurchfahrten und schlammige Abschnitte, wenn es die Bedingungen zulassen
- Aussichtsstopp für Fotos und ein kaltes Getränk, vor Ort zu bezahlen
- Rückkehr zur Basis und Transfer zurück ins Hotel
Wann der Tag beginnt
Es gibt zwei Touren. Die Vormittagsrunde startet in Konyaaltı gegen 08:00 und erreicht Boğazkent, den letzten Halt vor der Basis, gegen 09:35; die Nachmittagsrunde beginnt wieder in Konyaaltı gegen 13:00. Beides sind Durchschnittswerte – wo Sie auf der Route liegen, bestimmt Ihre eigene Uhrzeit, und die bestätigen wir nach der Buchung.
Etappe 1: Abholung an Ihrem Hotel, im Preis enthalten
Der Tag beginnt am Eingang Ihres eigenen Hotels, Sie müssen also nichts suchen und nirgendwo selbst hinfahren. Abholung und Rückbringung sind im Preis enthalten, ohne Transferzuschlag, aus Belek, Kadriye, Boğazkent, Lara, Kundu, Antalya, Muratpaşa, Konyaaltı, Side, Manavgat, Evrenseki, Kumköy, Çolaklı, Gündoğdu und Kızılot. Nur wenn Ihr Hotel außerhalb dieser Liste liegt, fragen Sie uns bitte vor der Buchung über WhatsApp an +90 536 603 75 84. Dann sagen wir Ihnen lieber ehrlich, was für Ihre Adresse möglich ist, als eine Abholung zu versprechen, die wir nicht halten können.
Eine feste Abfahrtszeit veröffentlichen wir bewusst nicht, denn es gibt keine einzelne: Der Transfer sammelt die Gäste entlang einer Route ein, und Ihre Position auf dieser Route entscheidet, wann er bei Ihnen ist. Ihre verbindliche Abholzeit erhalten Sie nach der Reservierung. Seien Sie ein paar Minuten früher in der Lobby, bereits staubtauglich angezogen, und sagen Sie an der Rezeption Bescheid, dass Sie auf einen Tourtransfer warten. Wie der Transfer im Detail funktioniert, lesen Sie auf unserer Seite zur Hotelabholung.
Etappe 2: die Fahrt landeinwärts nach Aspendos
Die Anfahrt gehört zur Tour dazu, sie ist keine verlorene Zeit; wie lange sie dauert, hängt davon ab, wo an der Küste Ihr Hotel liegt. Der gepflegte Hotelstreifen weicht Feldern, Bewässerungsgräben und Dorfstraßen, dahinter steigt das Gelände zum Fuß des Taurusgebirges an. Das ist das ganz normale Hinterland von Antalya, das die meisten Hotelgäste nie zu sehen bekommen, und im Gebiet von Aspendos am Köprüçay beginnen die Pisten.
Nutzen Sie die Fahrt für alles, was noch offen ist: lange Haare zusammenbinden, Schnürsenkel fester ziehen, das Handy so verstauen, dass es nicht aus der Tasche fallen kann. Wenn Sie Wechselkleidung dabeihaben, lassen Sie die Tasche im Fahrzeug, statt sie mit auf die Strecke zu nehmen.
Etappe 3: Ankunft, Anmeldung und Ausrüstung
Auf der Basis werden Sie empfangen, Ihre Reservierung wird geprüft und die Gruppe wird eingeteilt: Wer möchte selbst fahren, wer fährt als Beifahrer mit, und welche Maschine bekommt wer. Endgültig ist das noch nicht, denn vor der Tour steht für jeden Fahrer die verbindliche Testfahrt. Das ist auch der richtige Moment, um Bedenken auszusprechen. Niemand wird auf ein Quad gesetzt, das er lieber nicht fahren möchte, und pro Fahrer kommt ein Beifahrer mit. Die Liste an der Anmeldung ist zugleich die Liste, die bezahlt wird: Darauf steht jeder, der im Transfer mitgekommen ist – Fahrer oder Beifahrer, Erwachsener oder Kind –, und wer mitfährt, statt zu fahren, zahlt die Hälfte des Fahrerpreises. Einen Freiplatz gibt es nicht, auch nicht für ein kleines Kind, das nur zusehen möchte. Für Kinder unter vier Jahren empfehlen wir die Safari nicht, weil sich ein so kleines Kind auf der Maschine nur schwer die ganze Fahrt über sicher festhalten kann.
Danach erhalten Sie einen Helm, der im Preis enthalten ist. Eine Schutzbrille gehört nicht dazu; sie wird vor Ort als optionaler Zusatz verkauft und lohnt sich an einem trockenen, staubigen Tag. Alles, was keinen Staub abbekommen soll, also Kamera, Tasche oder Wechselkleidung, bleibt besser bei Ihren Sachen zurück, statt mit auf die Strecke zu gehen.
Etappe 4: Sicherheitseinweisung und verbindliche Testfahrt
Bevor sich etwas bewegt, gibt Ihr Guide die Sicherheitseinweisung in einer Sprache, die Sie verstehen; unsere Touren laufen auf Englisch, Deutsch, Russisch und Polnisch. Erklärt werden die Bedienelemente, die richtige Sitzposition, die Gewichtsverlagerung in der Kurve, der Abstand zum Vordermann und das Verhalten, wenn der Motor ausgeht oder Sie einfach anhalten möchten. Stellen Sie hier Ihre Fragen. Dumme Fragen gibt es in dieser Phase nicht, und die Einweisung ist der Grund, warum sich der Rest der Tour leicht anfühlt.
Dann folgt die verbindliche Testfahrt, an die sich Neulinge später am besten erinnern. Sie ist keine Formsache, sondern die Hürde, die darüber entscheidet, wer selbst fährt. Auf einem abgesteckten Bereich abseits der Strecke starten Sie das Quad, fahren, bremsen, lenken und bekommen ein Gefühl dafür, wie direkt die Maschine reagiert, während die Guides zusehen. Einen Führerschein brauchen Sie dafür nicht, denn unsere Strecke ist ein privater Offroad-Parcours und keine öffentliche Straße. Was Sie brauchen, sind mindestens 16 Jahre und eine sauber absolvierte Testfahrt. Wer sie besteht, fährt auf der Tour die eigene Maschine; wer sie nicht besteht oder ohnehin lieber nicht selbst fahren möchte, fährt als Beifahrer zum halben Fahrerpreis mit. Wenn Sie es sich auf dem Testgelände anders überlegen, sagen Sie es, bevor die Gruppe losfährt.
Etappe 5: auf der Strecke durch Wald, Staub und offenes Gelände
Der Konvoi startet hinter dem führenden Guide, und das bleibt der Rhythmus der gesamten Fahrt: in der Reihe bleiben, Abstand halten, den Guide das Tempo bestimmen lassen. Der erste Abschnitt ist meist schmaler Waldweg mit Kiefernschatten, Wurzeln, Fahrrinnen und genügend Kurven, um wach zu bleiben. Hier hören Sie auf, über die Bedienung nachzudenken, und beginnen stattdessen, den Untergrund vor sich zu lesen.
Dann öffnet sich der Wald. Staubige Pisten, trockene Flussbettränder und offenes Gelände mit Platz zum Durchatmen: Hier zahlt sich die Staubmaske aus, und hier hört die Tour auf, sich nach Unterricht anzufühlen. Das Tempo bleibt in dem Rahmen, den die Gruppe mitgehen kann, niemand wird zurückgelassen, und wer es langsamer möchte, gibt ein Zeichen. Genau dafür sind die Handzeichen aus der Einweisung da.
Ein Wort zum Staub: Er gehört dazu, ganz gleich wie die Strecke an diesem Tag aussieht, und ist auf trockenen Feldwegen im Sommer völlig normal. Helm ist im Preis enthalten, die Schutzbrille wird auf der Basis separat verkauft, und Sonnenbrille, Sonnencreme und Wasser nehmen Sie am besten aus dem Hotel mit.
Etappe 6: Flussdurchfahrten, Schlamm und der Aussichtsstopp
Wenn Wasserstand und Untergrund es zulassen, kommen in der Mitte der Fahrt die Wasserabschnitte: flache Flussdurchfahrten, bei denen die Räder hindurch statt darüber gehen, Spritzwasser, nasse Beine und das Geräusch, über das hinterher alle reden. Wie viel Wasser und Schlamm Sie antreffen, hängt allein von den Bedingungen ab. Nach Regen oder dort, wo der Boden weich bleibt, gibt es reichlich davon; in einer trockenen Phase überwiegt deutlich der Staub. Wir versprechen weder das eine noch das andere, denn die Landschaft ist keine Kulisse.
Die Fahrt pausiert an einem Aussichtsstopp. Motoren aus, Helm ab, ein paar Minuten stehen bleiben, schauen, wo Sie gelandet sind, und eine Gruppe fotografieren, die nicht mehr so aussieht wie in der Hotellobby. Kalte Getränke und Snacks gibt es hier gegen Bezahlung vor Ort; sie sind nicht im Tourpreis enthalten, und ein Essen ist bei keiner der beiden Touren dabei. Auch ein professioneller Foto- und Videoservice gehört nicht zum Preis.
Etappe 7: zurück zur Basis und ins Hotel
Die Strecke führt zur Basis zurück, wo Sie Helm abgeben und sich die Gruppe wieder sammelt. Es bleibt Zeit, sich zu sortieren und die Geschichte von der Durchfahrt zu erzählen, bei der Sie sicher waren, dass Sie nicht hindurchkommen, bevor der Transfer Sie auf demselben Weg zurückbringt.
Zurück im Hotel sind Sie staubig, zufrieden mit sich und haben den restlichen Tag noch vor sich. Genau deshalb lässt sich die Safari gut mit einem Tag verbinden, den Sie auch am Pool verbringen möchten. Die Stornierung ist bis 24 Stunden vor Abfahrt kostenlos, die Reservierung kostet nichts, und bezahlt wird in Euro am Tag der Tour, nicht online.
Kurze oder lange Tour, und was der Buggy verändert
Beide Varianten teilen sich diesen kompletten Ablauf. An Abholung, Einweisung, Testfahrt und Stopp ändert sich nichts; was sich ändert, ist die Zeit auf der Strecke. Die kurze Tour bedeutet 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit für 30 € pro Fahrer und passt allen, die erst einmal ausprobieren möchten, ob Offroad ihr Ding ist, oder die den Tag noch anders verplant haben. Die lange Tour bringt 2,5 bis 3 Stunden für 38 €, mit mehr Strecke zwischen denselben Punkten und mehr Zeit in dem Gelände, das sich hinter dem Wald öffnet.
Ein Buggy-Tag folgt derselben Reihenfolge von Hoteltür zu Hoteltür. Anders sind die Maschine, ein Zweisitzer, in den Sie sich hineinsetzen statt daraufzusetzen, und der Preis. Wenn Sie noch schwanken, vergleicht unser kompletter Guide beide Fahrzeuge in Ruhe, und die Seite zur passenden Kleidung ist zwei Minuten wert, bevor Sie Ihre Tasche für den Tag packen.
- Quad kurze Tour: 1,5-2 Stunden Fahrzeit, 30 € pro Fahrer, 15 € pro Beifahrer
- Quad lange Tour: 2,5-3 Stunden Fahrzeit, 38 € pro Fahrer, 19 € pro Beifahrer
- Buggy kurze Tour: 35 € pro Fahrer, 17,50 € pro Beifahrer
- Buggy lange Tour: 43 € pro Fahrer, 21,50 € pro Beifahrer
- Pro Fahrer kommt ein Beifahrer mit, und jeder Platz wird bezahlt: keinen Freiplatz für Kinder, und unter vier Jahren empfehlen wir die Tour nicht